Archiv für den Monat März 2016

Alles über Bonn oder die Abwesenheit des Salzes

Pascal Richmann, Derm-Gastautor, und zeitweiser Wahl-Bonner, begegnet in diesem Text den Nibelungen, Thomas Gottschalk, Maike Kohl und letztlich tatsächlich der Wahrheit über die Bundesrepublik.  

Weil ich frag noch, ob sie als Nachgeborene über dieses bundesrepublikanische Bonmot bescheid wüssten, was besagt, das beste am Zweiten sei immer noch gewesen, dass Bonn durch ihn Hauptstadt wurde. Um es kurz zu machen, denn kurz soll es zugehen im Zug, sag ich denen gleich mal, dass es stimmt, stimmt nämlich voll, ganz toll, sag ich, Klima und Himmel und Äd, ja ehrlich, sag ich, Bonn ist noch heute besser, als es die alte BRD in ihrer Gesamtheit je war. Und die war schon ganz geil, sag ich, denkt nur an die Ölkrise, sag ich, Fahrradfahren auf der Autobahn, sag ich, geil, sag ich, geil, wird da auch gleich zugegeben, Autobahn, sagen sie, Fahrrad, sagen sie, Bergisches Land. Oder die Rote Armee Fraktion, sag ich, die haben wenigstens Melville gelesen, wie die Bekloppten, sag ich, nur um doch nicht zu begreifen, warum einer den Weißen will und ein anderer es vorzieht, lieber nicht zu wollen. Aber es soll um Bonn gehen, denk ich, es soll ja immer und viel mehr um Bonn gehen, weil Bonn mit allem zu tun hat, weil Nord- und Süddeutschland genau dort zusammengenäht wurden. Um Bonn soll es gehen, denk ich, weil die Raczeks in Bonn ihre Schnitzel braten und nicht in Breslau, um dann saturiert und besoffen Ballonhosen tragende Boys durch die Korridore ihrer Verbindungshäuser zu jagen. Es soll verdammt nochmal nur um Bonn gehen, denk ich, weil Bonn Helmuts Brasilia war, obwohl Helmut den Kanzlerpavillon nicht mochte, weil er fand, es sei zu eng, weil seine beiden Prachtburschen dort keinen Platz fanden, weil Haile Selassie, König der Könige und 225. Nachfolger Salomons, ihn für den Verschlag des Hausmeisters hielt. Denk, dass es einzig und allein um Bonn gehen soll, weil durch Bonn der Rhein fließt und der Rhein dem Analogen ist, was die Meinungsfreiheit dem Digitalen. Es soll um Bonn gehen, denk ich, weil die Stadt einem Mann ein Anliegen war und in Deutschland seit jeher das Anliegen eines Mannes genügt. Es soll wegen Konrad um Bonn gehen, und Bonn wegen um Konrad. Ein Mann mit Hut, der mit der Gießkanne umgehen konnte, ein Mann mit Hut, denk ich, als Hüte noch echte Hüte waren, einer, der mal eben so die Sojawurst erfand, damals nach Verdun, weil den Schlachtern die Schweine ausgegangen waren.

bonn 3.jpegSo dachte ich, während der Intercity durch Bonn rollte, ganz andächtig und sanft, bevor ihn eine Weiche auf die schönste Bahnstrecke Deutschlands entließ. Bald schon erkannte ich hinter den Fenstern die bewaldeten Hügel des Mittelrheintals, werktätig plaudernde Winzer und erlesene Weine (ich sah es ihren Lippen an) zogen vorüber und wirklich alles schien ein Platz an der Sonne und da dachte ich, dass es vielleicht an der Zeit sei, Bonn wieder zur Hauptstadt zu machen, wie genau, das wusste ich selbst nicht, aber Dringlichkeit bestand, soviel war sicher, hörte ich doch beinah täglich die Geschichten meiner Freundinnen aus Berlin, die dem sogenannten Kreativprekariat angehörten, die sich also im alten Westen der Stadt eingemietet hatten, irgendwelche feuchten Kellerlöcher, die ihnen die Nieren ruinierten, nur um fern des Tageslichts nichts anderes zu tun, als Eukalyptusbonbons zu lutschen, und wenn sie doch einmal ausgingen, verbrachten sie ihre Freizeit auf nach einem Fisch benannten Zusammenkünften, wo sie bis zur Unkenntlichkeit verschnittenes Heroin rauchten, während Friseure und Fliesenlegerinnen Gedichte vortrugen, einem pneumatologisches Flaschendrehen gleich, dass die Freunde am Ende solcher Nächte entweder gekreuzigt und nackt an Kronleuchtern hingen oder anfingen sich inmitten getrockneter Bierlaken vom heiligen Geist zirklusieren zu lassen.

Mir blieb gar keine Wahl, ich musste etwas tun! Wäre nur ein Funken des alten Glanzes übrig, er würde schon überspringen, den Umzug der Republik ungeschehen zu machen. Und da kullerte mir der eigenen Courage wegen auch schon eine Träne die Wange hinab, als ich im Stechschritt auf den Schaffner zuhielt, um ihn zu bitten, den Zugführer zur Wende zu bewegen, ich müsse zurück nach Bonn, Bonn, rief ich, wir alle müssten zurück nach Bonn, rief ich, der Schaffner aber schüttelte den Kopf, ein Zug sei kein Schiff, sagte er, er könne nicht einfach so wenden, und da schrie ich, dass mit Männern wie ihm kein Staat zu machen sei, nicht einmal Geschichte, schrie ich, jetzt fuchsteufelswild, und das schien zu fruchten, so musste man mit den Leuten sprechen, so und nicht anders, dachte ich, während der Schaffner also die Notbremse zog, damit ich in Unkel aussteigen konnte. Hals über Kopf verliebte ich mich dann wegen eines schnellen Stücks Sachertorte in eine sechsundsechzigjährige Konditormeisterin, nur um sie kurz darauf schon wieder zu verlassen, lieb warf sie mir noch eine Kusshand hinterher, als ich bereits auf den Zug nach Bonn aufgesprungen war.

Doch schon in Rhöndorf stieg ich wieder aus und lief aufgeregt in eine Bäckerei, die Konrads Notzeitbrot noch heute genauso buk wie damals zu Notzeiten. Heftig kauend schrieb ich einen Aufsatz, den ich mit Die subversive Zutat des Brots überschrieb. Dann bestieg ich den Drachenfels. Oben angekommen machte ich Rast auf einer umgestürzten Linde. Als mich ein niederländischer Tourist freundlich grüßte, grüßte ich freundlich zurück und da schenkte er mir eine Tüte süße Cracker, von denen ich auch einige aß, wobei ich finde, dass Cracker nicht süß sein sollten, sondern salzig, weil Cracker nun einmal etwas sind, das mit Käse belegt gehört. Auf dem Weg ins Tal kam ich an derbonn1 Nibelungenhalle vorbei, deren Butzenscheiben eigenartige Reflexe warfen. Auf einem Schild stand: »Die Zeichen in den Fenstern sind „Swastika“. Das sind die alten germanischen Runen der Winter – und der Sommer – Sonnenwende. Sie sind 1913 beim Bau der Nibelungenhalle angebracht worden, leider später entsetzlich zweckentfremdet worden.« Sofort machte ich mir eine Notiz, entsetzlich entfremdet, schrieb ich und malte daneben einige Swastikas, aber was war das?, mit Bestürzen stellte ich fest, dass es Hakenkreuze waren!, ich malte Hakenkreuze in mein Notizbuch, um Gottes Willen, dachte ich, Hakenkreuze. Um auf andere Gedanken zu kommen, aß ich noch ein Stück Notzeitbrot und einen Cracker, doch die Abwesenheit des Salzes machte mich so wütend, dass ich die restlichen in einen Mülleimer schmiss. Drinnen roch es wie im Tropenhaus, was an den Würgeschlangen liegen musste, die nebenan im Reptilienzoo lebten, doch die Ölgemälde von Siegfried gefielen mir so gut, dass ich den Gestank mühelos aushielt. Stabiler Typ, dachte ich und las eine Schautafel, die über den Inzest seiner Eltern aufklärte. Wie konnte man etwas unter Strafe stellen, was bewiesenermaßen zur Zeugung des größten deutschen Helden geführt hatte, überlegte ich, kam jedoch zu keinem Entschluss und dann sah ich es, auf einem Amboss lag tatsächlich Siegfrieds Schwert. Kurz hielt ich inne und zog die Nase hoch, wobei ich an Simón Bolívar und das Schicksal Pablo Escobars dachte, bevor ich
das Schwert unter mein Feinripp schob und auf Zehenspitze die Halle verließ.

Aufgrund seiner strategisch guten Lage auf dem Petersberg, und auch um so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen, mietete ich ein Zimmer im Gästehaus der alten Bundesrepublik, dem Steigenberger Grandhotel. Siegfrieds Schwert versteckte ich hinter dem Duschvorhang. Am nächsten Morgen lief ich eine Runde auf dem Bill-Clinton-Jogging-Pfad, Schweißbänder an Kopf und Handgelenken, und wie ich so in Richtung bonn 4Oberdollendorf joggte, stieg mir der Geruch von Waldmeister in die Nase, der zuckrig aus dem Tal hinaufzog. Als ich später mit hochrotem Kopf die Lobby betrat, fragte ich den Pagen, was es denn sei, das hier so gut dufte, ob es wirklich der Waldmeister sei, fragte ich und da freute er sich, nein nein, sagte er, es sei die Haribofabrik, linksrheinisch, also schon fast in den Vogesen, sagte er, ganz Bonn rieche ihretwegen nach Bonbon. Schnurstracks spurtete ich zur Fähre und setzte über nach Bad Godesberg, um mich bei Hans Riegel als ungelernte Arbeitskraft zu bewerben. Meine Zeit bei Haribo war dann eine sehr glückliche. In weit ausladenden Achten rührte ich die Konfektmasse und einmal kam sogar Thomas Gottschalk vorbei, um allen Arbeitern ein signiertes Exemplar seiner
Autobiografie zu schenken, was natürlich viel mehr war, als uns der Mindestlohn versprach, und da wurde ich ein bisschen übermütig und fragte, was sein liebstes Haribo sei und da blitzten Tommys Augen, diplomatisch rief er: „Alle Haribos sind anders, aber alle Haribos sind gut!“, nur um dann ein stummes KON-FEKT mit dem Mund zu formen. Und weil es direkt gegenüber eine Grundschule gab, verbrachten wir Ungelernten die Mittagspausen damit, Gummitwist mit den Schülerinnen zu spielen, und so hätte ich wohl noch lange meinen Beitrag für jede neue Tüte Colorado geleistet, wären mir nicht die Freunde in Berlin und Siegfrieds Schwert in meiner Dusche eingefallen. Zum Abschied bekam ich eine Handvoll Gummibärchenbruch geschenkt, die ich mir ihrer Missbildungen wegen sofort in den Mund stopfte, als ich die Fabrik durch den Hinterausgang verließ.

Zurück auf dem Petersberg fand ich die Dusche verwaist vor. Irgendwer hatte Siegfrieds Schwert gestohlen! Ich fing schon an den Pagen zu verdächtigen, da fand ich einen Zettel, der neben einer Tafel Schokolade auf dem Kopfkissen lag. „Hier spricht Maike Kohl“, las ich, „des Bundeskanzlers Frau“, las ich, „Ich erwarte dich um Mitternacht auf dem Dach des Langen Eugen.“ Es schwindelte mir, dann las ich: „P.S. Ich habe das Schwert!“ Eine Nachricht von Maike, dachte ich und versuchte mich an ihr Gesicht zu erinnern, so wie ich Maike aus meinem Kinderzimmer kannte, als sie noch von einem Poster der Jungen Union auf mich hinab gelächelt hatte. Es dämmerte schon, als ich mich auf den Weg ins Regierungsviertel machte. Auf der Adenauer Brücke kam mir kein einziges Auto, kein einziger Passant entgegen. Schließlich erreichte ich Eiermanns Eugen, der nun, da der Mond am Himmel aufzog wie eine fette Pampelmuse, einen langen Schatten auf den Fluss zu werfen begann. Maike, dachte ich, Bonn, dachte ich, und dann begann ich zu klettern, zog mich Stockwerk für Stockwerk am alten Abgeordnetenhaus hinauf. Als die Glocke des Bonner Münsters zwölf Mal schlug, geriet ich ins Wanken, meine Hand griff in eine Leere, gerade so gelang es mir noch, die Balance nicht zu verlieren. Mit letzter Kraft hievte ich meinen Körper über die Balustrade, und da stand sie, ihr Kleid wehte im Wind, das Schwert hielt sie mit beiden Händen umgriffen, und erst als ich erschöpft auf die Knie sank, sah ich den Rollstuhl. Als Scherenschnitt vor gelbem Mond rollte er auf mich zu.

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Besser Wurst. Ein Wochenende in Dortmund

Auf der Rückfahrt bin ich übellaunig. Es ist ein schöner Tag, die Autobahn ist weitestgehend frei. Doch Dortmund liegt nun hinter uns. Immer, wenn ich Dortmund in den Verkehrsnachrichten höre, muss ich an Dortmund denken. Ein magisches Wochenende.

Als ich einmal im Radio zum Thema Urlaub befragt wurde, sagte ich, neulich hätte ich ja auch Urlaub in Dortmund gemacht, nur um sagen zu können, ich mache Urlaub in Dortmund. Und schön sei es gewesen! Vielleicht stimmt das. Vielleicht habe ich aber auch Urlaub in Dortmund gemacht, um im Radio sagen zu können, ich hätte Urlaub in Dortmund gemacht, um überhaupt sagen zu können, ich mache Urlaub in Dortmund.

Das soll die Nachwelt entscheiden.

richmannFakt ist, die Kunst des guten Gastgebens wird von Pascal Richmann (anbei mit Fanschal) höchst würdevoll praktiziert. Er bettet uns sanft zwischen Schallplatten der Hamburger Schule und füttert uns mit scharfen Pastagerichten. Überhaupt, der Dortmunder isst gern scharf, nicht nur Richmann. Ich weiß nicht, wie das Viertel heißt, in dem wir untergekommen sind, und ob man Viertel sagt oder Kiez oder Dings. Aber es ist schön hier. Wir kommen spätnachts nach Hause und kaufen im Kiosk gegenüber ein großes Glas Bockwürste. Dann sitzen wir am Küchentisch und tunken die Bockwürste in ein Glas Salsasoße (wenn ich mich recht erinnere) und können kaum noch sprechen.

Überhaupt Wurst. Wurst, der Markenkern der Ruhrpottromantik. Im Ascheregen zwischen Bohrtürmen und Halden eine gute Wurst, scheißegal, ob mit Sulfite, und nen markigen Spruch auf den Lippen.

Klar suchen wir das Scheißklischee, denn wir kommen schließlich aus Bayern, wir leben in barocken Palästen oder niedlichen Fachwerkhäuschen. Ich dusche eine Woche lang kochend, als ich endlich zurück bin und schwöre mir, nie wieder NRW, denn ich bin zu schwach. Eine Frau vorm Sissykingkong wirft uns vor, wir könnten, was die Ausländer angeht, überhaupt nicht mitreden. Kommen hier her ausm schönen Bayern und ihr was erzählen wollen. Zwei meiner vier Freunde wollen sie hauen, aber sie ist eine Frau.

Wir sitzen unterm U in der Sonne und trinken Gin Tonic. Wir bemitleiden den Mann mit der Lederjacke, der mit seiner schrecklichen Familie Meeresfrüchte Essen gehen muss. Wir finden einen Ort, an dem es anständigerweise ein Spiegelei auf den Burger gibt. Nebenan im Anschluss Jägermeister.

Stadion Rote Erde. Natürlich. Dortmund II gegen Dynamo Dresden. Ist Kevin dabei? Nö. Ein aufgebrachter Pulk hüpfender Glatzen, angereist aus dem Un-Ort, gegenüber die „Sektion Stadionverbot“, hier bei den Amateuren, denn im großen, wunderschönen Tempel, in dessen Schatten wir stehen, haben sie halt eben Stadionverbot. Rote Erde, das klingt schon so nach epischen Schlachten, Nachkriegsdeutschland, Wunder von Bern. Dazu eine Stadionwurst, versteht sich.

rote erde

Danach in die City. Richmann will sehen, wie es bei der Ersten läuft, verlässt die Kneipe alsbald aber wieder. Zu viele Nazis. Die machen das immer unangenehm. Wir verfolgen den weiteren Verlauf des Spieltags in einer Einkaufszentrums-Kneipe. Schöner geht kaum. Richmann zum Nebenmann: Wie stehts bei Scheiße? Man sagt „Scheiße“ statt „Schalke“. Ich geißle mich mit Meterwurst, weil ich so ein schnöder Bayernfan bin.

In der Nacht versuchen Richmann und ich den Bambergern die Liebe zu Elton John beizubringen. Wir scheitern.

Dortmund heißt Auszeit, mal wieder Jungs sein, nachts Bockwurst fressen und am frühen Nachmittag den Bockwurstgeschmack mit Bier aus dem Mund spülen. Über Musik reden und über Frauen. Groß, alles viel zu groß. Stephan kauft sich auf dem Flohmarkt sieben Sonnenbrillen zum Preis von zwölf Euro. Weil er eh immer alle verliert. Dann holen wir uns Currywurst. Besser Wurst, sagt Michi, sei das Motto des Urlaubs.

schlafJeder Urlaub braucht ein gutes Motto. Comittment hatten wir zuletzt, Hannover. Eines habe ich vergessen. Besser Wurst ist auch gut. Man muss lernen, das Gefühl zu genießen,
wenn der Körper nach drei Tagen Alkohol und Wurst aufquillt und Talg aus allen Poren sprießt. Man muss lernen, das als wünschenswertes Endes eines Prozesses zu betrachten, für den man sich schließlich entschieden hat, als man entschieden hat, nach Dortmund zu fahren.

Ein bunter Mann fährt auf Rollschuhen durch die Stadt. Gab es ihn wirklich? Wenn man nur noch ein kleines Bier schafft, bestellt man ein Stößchen. Vom Dach des U zeigt Richmann in irgendeine Richtung. Grüne Hügel, irgendwo wahrscheinlich die Ruhr. Dort sei angeblich das Sauerland.

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